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So oder ähnlich lauten oft Threadtitel in den verschiedensten Foren. Wenn einem so etwas tatsächlich passiert, gibt es nur eine Lösung:
So schnell wie möglich MIT dem Tier (dafür braucht man aber nicht unbedingt die ganze Gruppe mitnehmen) zum nächsten Tierarzt. Um die Art der Parasiten bestimmen zu können, muss ein Tierarzt nicht unbedingt maus-erfahren sein, aber es ist auf jeden Fall hilfreich. Wenn es ein normaler Kleintierarzt ist, immer darauf achten, dass er die zarten Mäuse sanft behandelt!
Je nach Parasit: Milben, Grabmilben, rote Vogelmilbe, Räudemilben, Flöhen, etc. kratzen sich die Tiere mehr oder weniger stark, und ist auch eine andere Behandlungsweise von Nöten.
Einige dieser Tiere sind extrem hartnäckig (rote Vogelmilbe, Flöhe) und es muss auch die Wohnung mitbehandelt werden. In dieser Zeit dürfen keine Tiere dort sein, am besten auch die Tage danach eine andere Unterbringung suchen (Freunde, Bekannte).
Zur Behandlung gibt es zb. Stronghold und andere Mittel, wenn sie in Spray-Form sind, bitte auf die eigenen Hände (mit Handschuhen) sprühen und dann vorsichtig das Tier damit abstreichen. Manche Mittel kann man auch spritzen lassen, die wirken dann über einen längeren Zeitraum, und manche muss man in den Nacken tropfen (Fell etwas zur Seite streichen, so dass es bis auf die Haut dringt), sog. punkten.
Die Tiere sind dann auf Zellstoff oder Zeitungspapier zu halten, und dieses täglich zu wechseln - man sieht, das ist sehr viel Stress für die Tiere.
Wenn die Tiere nicht entsprechend schnell behandelt werden, nisten sich die Parasiten in der Umgebung ein, und der Aufwand wird grösser. Zudem entwickeln manche Mäuse dann ein Zwangs-kratzverhalten, und kratzen sich oft blutig. Sog. Kratzmäuse. Das ist noch schwieriger zu behandeln, und endet oft in einem traurigen Tod.
Solltet ihr noch fragen habe, ist jeder herzlich eingeladen, sich zuerst das Wiki (roter link oben) durchzulesen, und danach hier alle Unklarheiten aufzuklären.
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